Unser weiblicher Dosenöffner saß neulich in der Küche und hat komisch vor sich hin gebrabbelt … nach längerem Spionieren konnten wir herausfinden was es damit auf sich hatte. Ein kleines Gedicht…über uns!
Picasso, das Schaf im Katzenpelz
liegt auf meinem Schoß und uns gefällt’s
Ronja, die kleine schneeweiße Maus
beobachtet alles vom Kopfkissen aus
Lexi, die Chefin der ganzen Bande
liegt oben am Schrank, den Kopf auf dem Rande
die Ruhe vor’m Sturm, wir wissen’s genau
denn bald gibt es hier wieder mächtig Radau
Ronja will Picassos Platz
und saust mit einem Riesensatz
auf Picasso da in meinem Schoß
verdammt, was mach ich denn jetzt bloß
denkt der sich und er flüchtet zackig
Ronja hinterher – den pack ich!
Lexi wird’s zu bunt und bunter
schon ist sie vom Schrank herunter
nachgeflitzt der wilden Meute
schließlich will sie Ruhe heute
war wohl nix, jetzt steppt der Bär
ich schau nur noch hinterher
in wilder Jagd geht’s auf und ab
Picasso gurrt im eiligen Trab
Ronja flüchtet auf den Kratzbaum
Lexi beeindruckt’s jedoch auch kaum
Hinterher unter lautem Miauen
Ronja ein bisschen am Hintern kauen
lange wird’s aber nicht gehen
plötzlich bleiben alle stehen
zehn Mal hin und zehn Mal her
schlaucht bei dieser Wärme sehr
jetzt ist Pause angesagt
Frauchen’s Schoß ist sehr gefragt
und noch eh ich mich verseh
liegen drei Monster auf mir – ach is des schee!

